Katalysator

In der Chemie ist ein Katalysator ein Stoff, der die Geschwindigkeit einer Reaktion beeinflusst, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Auch im Katalysator, den wir vom Auto her kennen, laufen chemische Reaktionen ab. Man unterscheidet in geregelte und ungeregelte Katalysatoren. Die chemischen Prozesse, die in beiden ablaufen, sind dieselben: Im Innern des Katalysators finden sich die Edelmetalle Platin, Rhodium und Palladium. Sobald die Abgasschadstoffe Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoff und Stickoxid mit ihnen in Verbindung kommen, werden sie blitzschnell umgewandelt: Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe werden zu Wasser und Kohlendioxid (Oxidation). Stickoxide werden zu Stickstoff, Sauerstoff und Kohlendioxid (Reduktion). Weil es also um die Umwandlung von drei Schadstoffgruppen geht, spricht man von einem 3-Wege-Katalysator. Moderne, geregelte Katalysatoren erreichen eine Reduktion der Schadstoffe von über 95 Prozent.

Katalysator, geregelt

Damit der Drei-Wege-Katalysator möglichst viele Schadstoffe umwandeln kann, ist  er auf ein spezielles Luft-Kraftstoff-Verhältnis im Motor angewiesen. 14,7 kg Luft müssen auf 1 kg Benzin kommen. Hier kommt die Lambdasonde ins Spiel: Sie bildet mit der Motorsteuerung  einen Regelkreis, der dafür sorgt, dass stets nur dieses ideale Gemisch verbrannt wird. Man spricht daher auch von einem Katalysator mit „Lambdaregelung“.

Katalysator, ungeregelt

Anfang der Achtzigerjahre kamen noch ungeregelte Katalysatoren zum Einsatz. Er arbeitet nicht so effektiv und konstant, wie ein geregelter Katalysator, da der Motor sich häufiger vom idealen Luft-Kraftstoff -Verhältnis entfernt.