Motorentypen

Ottomotoren (Benzinmotoren)

Der Ottomotor ist nach seinem Erfinder Nikolaus August Otto benannt. Darunter versteht man einen Verbrennungsmotor, der Luft in einen Zylinder einsaugt und gleichzeitig Kraftstoff zugibt. So entsteht ein zündfähiges, brennbares Gemisch. Für die „Zugabe“ des Kraftstoffs sorgt die Benzineinspritzung.

Für die Zündung des Gemischs ist die Zündkerze verantwortlich. An ihr springt ein Funke über, der das Gemisch genau zur richtigen Zeit entflammt. Die Verbrennung erzeugt einen extrem hohen Druck, der den Kolben in Richtung Kurbelwelle bewegt. Über den so genannten Pleuel (auch Pleuelstange) wird diese Bewegung in die Drehung der Kurbelwelle umgewandelt und sorgt für den Antrieb des Fahrzeugs.

Dieselmotoren

Auch der Dieselmotor ist ein Verbrennungsmotor. Doch im Gegensatz zum Ottomotor ist er ein Selbstzünder. Angesaugte Umgebungsluft wird im Zylinder verdichtet und erhitzt sich. Wird nun Dieseltreibstoff eingespritzt, kommt es zur Entflammung.  Vor dem Starten sind die Bauteile im Motorblock kalt. Sie entziehen der angesaugten Luft die Wärme. Dieser Effekt verstärkt sich wenn die angesaugte Luft sehr kalt ist, wie etwa bei Temperaturen um den Gefrierpunk und darunter. Glühkerzen gleichen den Wärmeverlust aus und sorgen noch vor der Zündung für optimale Temperaturen. Hierzu wird die Glühkerze vor dem Anlassen des Motors unter Spannung gesetzt und heizt sich auf mehr als 800°C auf. Durch dieses „Vorglühen“ wird auch der Ausstoß von schädlichen Abgasen und Rauch reduziert. Damit dies auf den ersten Metern der Fahrt so bleibt, glühen Glühkerzen solange nach, bis  der Motor Betriebstemperatur erreicht hat.